Donnerstag, 28. März 2013
Sweet and Spicy
Schmeckt superlecker auf frischem Weißbrot und Ziegenkäse und ist bestimmt ein super Mitbringsel für die erste Grillparty 2013. (Auch wenn man es im Moment nicht so recht glauben mag - sie kommt bestimmt.)
Dazu rote Paprikaschoten (ich habe Spitzpaprika genommen, der ist sehr aromatisch) und 1-2 Chilischoten im Backofen so lange grillen, bis sie beginnen schwarz zu werden und Blasen werfen. Herausnehmen und in einen Tiefkühlbeutel geben, abküheln lassen. Jetzt lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.
Jetzt mit etwas Wasser und bei geschlossenem Topfdeckel weich dünsten, anschließend mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Jetzt alles wiegen, damit ihr wisst, wieviel Gelierzucker ihr benötigt. Entsprechende Menge 2:1 Gelierzucker mischen und aufkochen lassen. 4-5 Minuten köcheln lassen und anschließend Gelierprobe machen. (Dazu einfach einen Klecks der Masse auf einen Porzelanteller geben, läuft der Klecks nach kurzer Zeit nicht mehr weiter, wenn man den Teller schräg hält ist alles prima.) Jetzt in zuvor sterilisierte Marmeladengläser füllen und mit Twist-Off-Deckeln fest verschließen.
Lasst es euch schmecken!
Ahhh... noch ein Tipp zum Marmeladengläser sterilisieren: Ich spüle meine Gläser ganz normal, wasche sie gut mit heißem Wasser aus und stelle sie anschließend auf ein mit einem frischen Geschirrhandtuch ausgelegtes Backblech (Öffnung nach unten), die Deckel ebenso. Dann kommt alles bei ca. 100 Grad Umluft in den Backofen, bis alles schön trocken ist. Dann sind die Gläser sicher steril, vor allem weil man auch nicht mehr mit einem Küchentuch darin herumtrocknen muss.
Freitag, 15. März 2013
Shirts to show
Davon abgesehen funktioniert es einfach gut und wenn man quasi "in Reihe" produziert, geht es auch ganz fix. Das liegt vor allem daran, dass man manchmal für das "Umrüsten" der Over- bzw. Coverlock-Maschinen fast genauso lange braucht, wie für das eigentliche Nähen. Das Nervt etwas und darum ist es gut, gleich mehrere Teile zuzuschneiden, da lohnt sich dann auch das Dranfriemeln und Justieren der Saumführung.
Also von uns aus kann's jetzt warm werden!
Mittwoch, 13. März 2013
Nähkränzchen


Mittwoch, 27. Februar 2013
Samstagsausflug in die Toskana
Dienstag, 12. Februar 2013
Tooltime - Folge 2
Ich glaube, ich hatte es in meinem ersten Tooltime-Post schon erwähnt: Es gibt beim Nähen kaum etwas Schlimmeres als eine Schere, über die sich selbst Struwwelpeter schlapp gelacht hätte. Wenn man Glück hat, tut die Schere im hinteren Drittel noch einigermaßen ihren Dienst, auf dem Rest des Weges wird der Stoff dann einfach eingeklemmt. Und wenn es dann ganz dumm läuft, braucht man beide Hände, um die Schere wieder auseinander zu bekommen. Ich weiß das so genau, weil ich selbst eine ganze Menge dieser Exemplare hatte. Und was habe ich geflucht und geschimpft. Hat sich alles nicht gelohnt. Hätte ich mir mal eher eine vernünftige Schere gekauft, hätte ich vermutlich viel Geld gespart und vor allem meine armen Nerven geschont. (Und das böse Sch...-Wort wäre sicher deutlich weniger oft gefallen.)

Mittwoch, 6. Februar 2013
Talentfrei schön

Samstag, 2. Februar 2013
Domestic Goddess Apron
Zugegeben: Es muss schon etwas göttliches haben, wenn ein Schnittmuster für eine Schürze derart viel Geld kostet. Ich mag hübsche Schürzen ja sehr; sie sind so eine nette Mischung aus spießig und ein klein wenig sexy. Trotzdem bin ich sehr lange um dieses Schnittmuster herumgeschlichen und habe es dann doch schließlich in einem Anfall weihnachtlicher Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühle gekauft. Und ich muss zugeben: Abgesehen davon, dass sie wirklich hübsch und außergewöhnlich ist, habe ich selten einen Schnitt für ein doch so relativ profanes Kleidungsstück gesehen, der so durchdacht und ausgeklügelt ist. Das gesamte Stück ist so gearbeitet, dass selbst auf der Rückseite keine einzige offene Naht sichtbar ist.
Das sieht man auf dem Bild zwar nicht und ich muss mich auch für Mathildes farblich völlig unpassendes Erscheinungsbild entschuldigen, aber dafür das hübsche Stück in ganzer Länge.
Sowohl das Oberteil als auch das obere Schürzenteil haben Kellerfalten. Die Schürze wird hinten jeweils im Nacken und als Verlängerung des "Taillenbandes" mit zwei Bindebändern geschlossen. Die Bindebänder für den Nacken laufen nach unten breiter aus, enden am "Taillenband" und bilden so einen schönen Rahmen. Und bevor jetzt jemand noch glaubt er hätte einen Knick in der Optik, es handelt sich in der Tat um eine Empire-Taille. Hier sieht man das alles noch etwas besser:
So hübsch die kleine Göttin auch ist, eine dunkle Seite hat sie dennoch. (Vermutlich haben Göttinnen das so an sich.) Die Empire Taille ist zwar sehr hübsch und ich mag sie bei Kleidern auch unheimlich gern, da sich die Bindebänder jedoch daran anschließen wird das Zubinden der Schürze zu einer kleinen gymnastischen Übung, es sei denn man hat einen Butler oder sonst eine helfende Hand in der Nähe. Und ich sage es nur sehr ungern: Sie macht nicht gerade besonders schlank. Durch die vielen Kellerfalten und die Tatsache, dass es gedoppelt genäht wird, trägt das Oberteil gehörig auf. Oder anders gesagt: wer diese Schürze trägt, braucht keinen Wonderbra. Vielleicht Geschmacksache, aber ich mag das nicht so besonders. Mathilde ist zwar auf meine Größe eingestellt, ist aber an der entsprechenden Stelle doch etwas weniger ... äh ... ausgebaut.
Trotzdem finde ich die Schnittidee nach wie vor genial und ein Extrasternchen gibts für die ausgeklügelte Art und Weise des Zusammennähens. Für meinen Geschmack und meine Statur kann Frau Butler schließlich nix.
Demnächst stehen eher Nähprojekte an, um diverse Kleiderschranklücken sowohl bei mir, als auch beim Sohnemann zu füllen und dann auch noch ein wenig Urlaubsgarderobe (ha!). Für eine Entspannungsnährunde habe ich allerdings noch einen weiteren Schürzenschnitt in der Schublade.
Habt ein schönes Wochenende!
Andrea
