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Dienstag, 22. Januar 2013

Versöhnung?

Das mit dem Januar und mir, könnte das doch noch etwas werden? Ich habe mir wirklich Mühe gegeben mit ihm. War - für meine Verhältnisse zumindest - duldsam. Trotzdem habe entrümpelt und Schreckecken im Haus aufgeräumt und das hat gut getan, für wenigstens etwas Wohlgefühl gesorgt. Und auch wenn ich allerorts Frohlocken angesichts der Winterwunderwelt vernehme, Freunde werden wir wohl doch nicht. Aber ein paar versöhnliche Fotos vom Waldspaziergang am Wochenende habe ich zumindest.

Freitag, 18. Januar 2013

Cake Pop Backblechtest

Ich habe gerade einen ellenlangen Beitrag dazu verfasst und der ist irgendwo im Nirwana verschwunden. Darum jetzt nur noch die schnöde, uninspirierte Kurzfassung:

1. Ich hätte niemals geglaubt, dass ich jemals so etwas backe.
2. Ich hätte nicht gedacht, dass es überhaupt funktioniert.


Das Blech gibt es demnächst beim allseits bekannten Kaffeeröster.

Ergebnis:

1. Ich bin etwas versöhnt mit backtechnischen Modeerscheinungen.
2. Ich habe einige Pluspunkte mehr auf der nach oben offenen Supermamaskala ...

... und wie ich gerade festgestellt habe, auch auf der Superehefrauskala ...

Sorry, beim nächsten mal gibt's wieder mehr Prosa. Falls der ursprüngliche Beitrag irgendwo wieder auftaucht, wird er ausgetauscht, ich bin jetzt erst mal gefrustet.

Freitag, 4. Januar 2013

Januargedanken

Der Januar - nicht gerade mein Lieblingsmonat, wenn ich ehrlich bin. Eigentlich ist es sogar der allerscheußlichste. So jetzt ist es raus, ganz unverblümt. Ich habe so meine Probleme mit diesem Monat. Weihnachtsstimmung und Raketen sind verpufft. Die letzten Plätzchenreste aufgegessen, Gute Vorsätze ausgeheckt - und dann? ... Wer kam überhaupt auf die blöde Bezeichnung "Sommerloch"? Es gibt kein Sommerloch, es gibt ein Januarloch! Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich ohnehin kein besonderer Fan der dunkleren Monate bin. Den November und den Dezember kann man sich aber noch schön reden und auch schön machen. Das hat sich schon einer fein ausgedacht, so ein Fest zur längsten Nacht des Jahres. Aber dann kommt der Januar und der ist gemein. Die längste Nacht ist zwar vorbei aber der Frühling ist noch so weit weg, eigentlich hat der Winter gerade erst angefangen. Es ist oft schweinekalt, ich seh' mich schon wieder am Bahnhof festfrieren und natürlich hat der Zug Verspätung, weil's eben schweinekalt ist.

Weil meckern ja bekanntlich nur bedingt hilft, habe ich zu meinem Januarproblem ein schlaues Buch zu Rate gezogen: "Der Jahreskreis" von Martina Kaiser. Offenbar hat jeder Monat im Jahreskreis so seine Eigenheiten und ganz besonderen Energien, weiß zumindest Frau Kaiser zu berichten. Das lässt doch hoffen, dass mir jetzt mal irgendwer sagen kann zu was dieser Monat nun eigentlich gut sein soll. Ich hab mich ja bisher immer etwas damit getröstet, dass man ja zum neuen Jahr mal überall ordentlich aufräumen kann, Pläne schmieden und ToDo-Listen machen kann. Aber was lese ich jetzt?

"Der Januar-Auftrag der Natur lautet, Geduld aufzubringen. Bevor im Frühling das Leben wieder saft- und kraftvoll sprießen kann, braucht es den Winterschlaf in der Stille und Dunkelheit der Erde, wo der Keim in Ruhe und Geborgenheit den richtigen Zeitpunkt abwartet."

Aha! Da haben wir es schon! Geduld war noch nie meine Stärke! Aber es kommt noch schlimmer:

"Es ist Januar, das neue Jahr hat begonnen, und Sie wollen nun mit vollem Elan die guten Neujahrs-Vorsätze in die Wirklichkeit umsetzen. Vorsicht, denn eigentlich ist die Zeit noch nicht reif dafür. Die Energie in der Natur unterstützt äußere Aktivität, die über das Notwendige hinausgeht, nicht unbedingt. Ein Zuviel kann schnell überfordern und krank machen in dieser erkältungsanfälligen Jahreszeit."

Ja prima! Genau! Ständig krank ist man auch noch. Und weiter lese ich:

"Träumen Sie einmal richtig vor sich hin, völlig unproduktiv und leistungsschwach."

Prima Idee! Nur wie erkläre ich das meinem Chef? Ich bin doch kein Bär, der beschließen kann, einfach mal Winterschlaf zu machen. (Oder bin ich tief in meinem Inneren vielleicht doch ein Bär?)

Versteht mich nicht falsch, Frau Kaiser kann natürlich nichts dafür. Das Buch ist wirklich sehr schön und erzählt viel über alte Bräuche und Mythen in den jeweiligen Monaten. Ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Es ist einfach meine Januaraversion, da muss ich meckern.

Ich habe beschlossen, den letzten Rat nicht ganz außer Acht zu lassen, erstere aber nicht ganz so ernst zu nehmen. Beim Pläne schmieden wird schon nicht all zu viel schief gehen, beim Haus aufräumen und Ecken entrümpeln wohl auch nicht. Ich schmeiß vielleicht höchstens was weg, was ich noch brauchen kann.

Also gehe ich mir gleich mal eine neue Liste machen - und dann träum' ich ein Bisschen.

Samstag, 29. Dezember 2012

Tulpenwahn

In den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts erreichte die Tulpe bei den Liebhabern und Sammlern in den Niederlanden eine derartig außergewöhnliche Beliebtheit, dass diese Zeit unter der Bezeichnung "Tulpenwahn" oder "Tulpenhysterie" in die Geschichte eingegangen ist. Die Tulpe wurde zum Spekulationsobjekt und es wurden für besonders rare Sorten Preise erziehlt, die uns heute mit dem Kopf schütteln lassen - angeblich nach heutigem Maßstab bis zu drei Millionen Euro. Es kam, wie es kommen musste: Preisverfall, die Blase platzte und der erste Börsencrash der Geschichte war geboren. Und das wegen einer Zwiebelblume! Irgendwie kaum vorstellbar.

Ein Tulpenwahn der besonderen Art findet derzeit im Schneemeier'schen Garten statt: Unsere Tulpen sind wahnsinnig! Beweise? Bittesehr:


Nicht, dass ich mich nicht über jedes Zipfelchen Grün im Garten freuen würde. Aber meine lieben Freunde, wir haben heute den 29. Dezember, zumindest sagt das unser Kalender und ICH kann den Kalender lesen - unsere Tulpen offenbar nicht. Es ist ihnen nachzusehen, schließlich sind die Temperaturen geradenach frühlingshaft und die Sonne scheint. Aber was ist mit den vorwitzigen Kerlchen, wenn Mr. Winter aus seinem kleinen Nickerchen erwacht und hier wieder ordentlich Rabbatz macht? Kopf ab! Würde ich vermuten und das wäre doch ziemlich schade. Aber gutes Zureden wird hier vermutlich wenig ausrichten, höchstens Gartenvlies parat halten und hoffen, dass es nicht mehr so superfrostig wird. Dafür nehme ich dann im Sommer auch ein paar mehr Mücken in Kauf.

Freitag, 28. Dezember 2012

Nebenwirkungen

So manche Neuerungen ziehen geahnte und ungeahnte Nebenwirkungen nach sich. So gehört Familie Schneeschaf seit dem Weihnachtsfest zur Gemeinde der iPad-Nutzer. Eine feine Sache, finden wir alle. Eben mal schnell was im Internet nachsehen, ohne erst einen Computer hochfahren zu müssen, mal eben über die liebsten Blogs lesen. Geht alles prima und schnell. So weit, so zufrieden. Allerdings muss ich gestehen, dauert es auch eine ganze Weile, bis man sich auf einem neuen Teil einigermaßen häuslich eingerichtet hat. Das gilt vor allem und im Besonderen dann, wenn man bisher Windows-PC-Nutzer war. Man ist doch recht damit beschäftigt, die passenden Apps zu finden - zum Blogs lesen, zum Bloggen (sorry, aber die "Blogger-App" finde ich gelinde gesagt ziemlich rudimentär - vielleicht habe ich sie auch nur nicht richtig verstanden) zum Bilder hübsch machen und was man eben sonst noch so braucht. Wir wollen mal gar nicht davon sprechen, dass wir es noch irgendwie hinbekommen müssen mit dem kleinen Kerl hier auf unsere Netzwerkfestplatte zuzugreifen, damit ich überhaupt an irgendwelche Fotos komme. Das ist sozusagen unser High-End-Problem.

Mal ernsthaft: Vielleicht bin ich ja doch zu antiquiert aber gibt es wirklich irgendeinen Menschen, der es annähernd bequem und effektiv findet mit einem iPad zu fotografieren? Ich würde das im Moment nur notgedrungen tun, weil ich keine andere Möglichkeite habe (das Netzwerkplatten-Problem bzw. fehlendes Teil für den Einatz der SD-Karte). Ich für meinen Teil jedenfalls habe immer das Gefühl, mir fällt das ganze Ding gleich aus der Hand. Ich bin motorisch ungeeignet dafür, dieses Teil zu halten und gleichzeitig den Auslöser zu drücken, ohne einen leichten Schweißfilm auf der Stirne zu haben. - Ja, lacht mich nur aus. Ich hab' halt kleine Hände, ehrlich!

Aber sicher wird sich auch dafür bald eine Lösung finden. Dann gibt es auch wieder Posts MIT Fotos. Und wenn ab und an die Einträge etwa krude aussehen, liegt das daran, dass ich noch auf der Suche nach einem vernünftigen Editor bin. Falls einer also einen heißen Tipp hat für mich: Immer her damit. ;o)

Donnerstag, 1. November 2012

Kiss the Cook!?

Ich bin ja nicht so der Gewinnspiel- und Aktionstyp. Das ist vermutlich die Ursache dafür, dass ich noch nie etwas Vernünftiges gewonnen habe. Meistens kann ich mich nicht aufraffen – “mich erwischt es ja doch nie”, denke ich. Darum werde ich auch nie im Lotto gewinnen. Vor ein paar Wochen habe ich allerdings von einer Aktion gelesen die das schlagartig geändert hat. Weil ich nicht sofort einen Computer in Reichweite hatte und den Nachmittag über hatte ich es irgendwie vergessen, bin ich spätabends noch mal aus dem warmen Bett gekrabbelt um mich anzumelden – als “Leckerscout”. Und um mich als Produkttester zu bewerben. So etwas habe ich noch nie gemacht aber da konnte ich einfach nicht widerstehen, denn dieses Ding MUSS ich einfach ausprobieren.

Und weil Mr. Oliver das alles sehr viel besser erklären kann als ich, solltet ihr euch unbedingt das folgende Video ansehen:

Und was soll ich sagen? Als eine von 500 Tester/innen darf ich das geniale Teil für ganze 4 Wochen testen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und Familie Schneeschaf freut sich natürlich auf die kulinarischen Experimente. Schon frage ich mich … “kann man damit eigentlich auch ….?” Wir werden es bald wissen, denn morgen kommt der freundliche UPS-Fahrer mit dem Wundergerät und für das Wochenende habe ich schon mal eine Paella im Kopf. Und bald wird sich zeigen: Kiss the “Homecooker”?