Ich hatte einen kleinen Bericht vom ersten Nähkurs im "Casa Schneeschaf" versprochen und hier ist er: Drei Dinge kennzeichnen ihn eigentlich recht gut. 1.) Ich habe es nicht geschafft auch nur ein einziges Bild zu machen. 2.) Wir haben heftig "überzogen". 3.) Die Teilnehmerinnen wollten gleich noch mal und wir suchen gerade einen Termin. :)
Ich hatte mich wirklich ziemlich verschätzt, was man in dreieinhalb Stunden hinbekommt aber mir war natürlich auch wichtig, das alle Ihr Projekt fertig bekommen und ein richtiges Erfolgserlebnis haben. Ich bin derartig zwischen allen Teilnehmerinnen umgergewuselt, dass ich fast nichts getrunken habe (hinterher also einen fürchterlich dicken Kopf hatte) und vom Fotografieren wollen wir mal gar nicht reden. Mit der Vorbereitung (Muffins und Kekse backen, Arbeitsplätze ausrüsten, Sachen für den "Inspirationstisch" aussuchen und dekorieren), war ich also gut mehr als einen Tag beschäftigt und sank dann auch am Samstagabend recht ermattet in die Kissen. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht. Es ist einfach toll zu beobachten, wie Menschen neue Fertigkeiten und Fähigkeiten an sich entdecken, darüber staunen und sich freuen, was sie "plötzlich" alles können. Selbst eine Teilnehmerin, die noch nie zuvor an einer Nähmaschine saß, hatte am Ende einen neuen Sommerrock - einen Römö mit Reißverschluss und allem Pipapo!).
Ich sag's doch immer: "Leute ihr könnt das! - Ist doch keine Gehirnchirurgie." Seht ihr? Hab' ich Recht gehabt.
Und wenn ich noch mehr Erfahrung gesammelt habe, kriege ich das mit der Zeitplanung auch etwas besser hin. ;)
Background
Montag, 1. Juli 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Nähkekse
Heute gibt es mal Näh- und Backcontent gleichermaßen. Am kommenden Samstag gibt es in der Schafgasse nämlich den ersten hauseigenen "Wellnessnähkurs". Falls jemandem von euch übrigens ein besseres Wort dafür einfällt, immer her damit! Ich suche danach. Ihr wisst schon, was ich meine: Nähen lernen mit ein paar Freundinnen in netter Umgebung und feinen, kleinen Leckereien. So würde ich mir das zumindest wünschen, wenn ich mir das aussuchen dürfte. (Am allerliebsten würde ich natürlich gleich eine ganze Woche in irgendein Casa in der Toskana verschwinden, den ganzen Tag nähen und abends leckere Pasta essen, aber zumindest was das "Casa Schneeschaf" angeht, muss ich ja realistisch bleiben.)
Die Vorbereitungen laufen jedenfalls und heute habe ich "Nähkekse" gebacken.
Ich hoffe ja sehr, dass es keinerlei Frustmomente geben wird aber sollte es mal kniffelig werden, kann man wenigstens beherzt in eine Schere beißen oder auch wahlweise in ein Bügeleisen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie alles klappen wird, ich befürchte ja ein wenig, dass die Zeit nicht reichen wird, um die Projekte fertig zu stellen - aber das sind dann eben Erfahrungswerte.
Die Bücher und Projekte für den "Inspirationstisch" sind auch schon in einer Kiste und natürlich wird auch noch weitergebacken. Alle Maschinen müssen ins Wohnzimmer und natürlich auch das Bügelbrett und ich weiß jetzt schon, dass ich immer wieder nach irgendwelchen Utensilien ins Nähzimmer rennen werde. (So kommen die Kalorien von den Keksen wenigstens gleich wieder runter.)
Wenn's klappt, gibt's dann auch einen Bericht vom ersten Kurs. Ich hoffe, ich schaffe es, zwischendurch ein paar Fotos zu machen, vermutlich vergesse ich das aber vor lauter Aufregung. Im Moment wünsche ich mir einfach nur, dass alle ihren Spaß haben und sich wohl fühlen. Das ist das Allerwichtigste.
Die Vorbereitungen laufen jedenfalls und heute habe ich "Nähkekse" gebacken.
Ich hoffe ja sehr, dass es keinerlei Frustmomente geben wird aber sollte es mal kniffelig werden, kann man wenigstens beherzt in eine Schere beißen oder auch wahlweise in ein Bügeleisen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie alles klappen wird, ich befürchte ja ein wenig, dass die Zeit nicht reichen wird, um die Projekte fertig zu stellen - aber das sind dann eben Erfahrungswerte.
Die Bücher und Projekte für den "Inspirationstisch" sind auch schon in einer Kiste und natürlich wird auch noch weitergebacken. Alle Maschinen müssen ins Wohnzimmer und natürlich auch das Bügelbrett und ich weiß jetzt schon, dass ich immer wieder nach irgendwelchen Utensilien ins Nähzimmer rennen werde. (So kommen die Kalorien von den Keksen wenigstens gleich wieder runter.)
Wenn's klappt, gibt's dann auch einen Bericht vom ersten Kurs. Ich hoffe, ich schaffe es, zwischendurch ein paar Fotos zu machen, vermutlich vergesse ich das aber vor lauter Aufregung. Im Moment wünsche ich mir einfach nur, dass alle ihren Spaß haben und sich wohl fühlen. Das ist das Allerwichtigste.
Donnerstag, 28. März 2013
Sweet and Spicy
Habt ihr schon mal Marmelade aus Paprikaschoten gekocht? Nein? Solltet ihr aber unbedingt mal probieren!
Schmeckt superlecker auf frischem Weißbrot und Ziegenkäse und ist bestimmt ein super Mitbringsel für die erste Grillparty 2013. (Auch wenn man es im Moment nicht so recht glauben mag - sie kommt bestimmt.)
Dazu rote Paprikaschoten (ich habe Spitzpaprika genommen, der ist sehr aromatisch) und 1-2 Chilischoten im Backofen so lange grillen, bis sie beginnen schwarz zu werden und Blasen werfen. Herausnehmen und in einen Tiefkühlbeutel geben, abküheln lassen. Jetzt lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.
Jetzt mit etwas Wasser und bei geschlossenem Topfdeckel weich dünsten, anschließend mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Jetzt alles wiegen, damit ihr wisst, wieviel Gelierzucker ihr benötigt. Entsprechende Menge 2:1 Gelierzucker mischen und aufkochen lassen. 4-5 Minuten köcheln lassen und anschließend Gelierprobe machen. (Dazu einfach einen Klecks der Masse auf einen Porzelanteller geben, läuft der Klecks nach kurzer Zeit nicht mehr weiter, wenn man den Teller schräg hält ist alles prima.) Jetzt in zuvor sterilisierte Marmeladengläser füllen und mit Twist-Off-Deckeln fest verschließen.
Lasst es euch schmecken!
Ahhh... noch ein Tipp zum Marmeladengläser sterilisieren: Ich spüle meine Gläser ganz normal, wasche sie gut mit heißem Wasser aus und stelle sie anschließend auf ein mit einem frischen Geschirrhandtuch ausgelegtes Backblech (Öffnung nach unten), die Deckel ebenso. Dann kommt alles bei ca. 100 Grad Umluft in den Backofen, bis alles schön trocken ist. Dann sind die Gläser sicher steril, vor allem weil man auch nicht mehr mit einem Küchentuch darin herumtrocknen muss.
Schmeckt superlecker auf frischem Weißbrot und Ziegenkäse und ist bestimmt ein super Mitbringsel für die erste Grillparty 2013. (Auch wenn man es im Moment nicht so recht glauben mag - sie kommt bestimmt.)
Dazu rote Paprikaschoten (ich habe Spitzpaprika genommen, der ist sehr aromatisch) und 1-2 Chilischoten im Backofen so lange grillen, bis sie beginnen schwarz zu werden und Blasen werfen. Herausnehmen und in einen Tiefkühlbeutel geben, abküheln lassen. Jetzt lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.
Jetzt mit etwas Wasser und bei geschlossenem Topfdeckel weich dünsten, anschließend mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Jetzt alles wiegen, damit ihr wisst, wieviel Gelierzucker ihr benötigt. Entsprechende Menge 2:1 Gelierzucker mischen und aufkochen lassen. 4-5 Minuten köcheln lassen und anschließend Gelierprobe machen. (Dazu einfach einen Klecks der Masse auf einen Porzelanteller geben, läuft der Klecks nach kurzer Zeit nicht mehr weiter, wenn man den Teller schräg hält ist alles prima.) Jetzt in zuvor sterilisierte Marmeladengläser füllen und mit Twist-Off-Deckeln fest verschließen.
Lasst es euch schmecken!
Ahhh... noch ein Tipp zum Marmeladengläser sterilisieren: Ich spüle meine Gläser ganz normal, wasche sie gut mit heißem Wasser aus und stelle sie anschließend auf ein mit einem frischen Geschirrhandtuch ausgelegtes Backblech (Öffnung nach unten), die Deckel ebenso. Dann kommt alles bei ca. 100 Grad Umluft in den Backofen, bis alles schön trocken ist. Dann sind die Gläser sicher steril, vor allem weil man auch nicht mehr mit einem Küchentuch darin herumtrocknen muss.
Freitag, 15. März 2013
Shirts to show
Normalerweise würde man ja das Nähen im Hobbybereich nicht mit dem Wort "Massenproduktion" in Verbindung bringen. In diesem Fall fühlte es sich jedoch durchaus danach an. Das Kind brauchte dringend neue T-Shirts (schließlich will man ja gerüstet sein, wenn jetzt demnächst der Sommer ausbricht *hüstel*) und ich hatte die Faxen mit Billigshirts, die nach dem Waschen nur noch halb so lang sind wie zuvor und deren Seitennähte plötzlich auf Bauch und Rücken liegen endgültig dicke.
Davon abgesehen funktioniert es einfach gut und wenn man quasi "in Reihe" produziert, geht es auch ganz fix. Das liegt vor allem daran, dass man manchmal für das "Umrüsten" der Over- bzw. Coverlock-Maschinen fast genauso lange braucht, wie für das eigentliche Nähen. Das Nervt etwas und darum ist es gut, gleich mehrere Teile zuzuschneiden, da lohnt sich dann auch das Dranfriemeln und Justieren der Saumführung.
Das mit den Kühen mag ich am liebsten. Der Jersey ist von Stoff und Stil und ich bin nicht nur von den Motiven, sondern auch vom Preis- Leistungsverhältnis der Stoffe begeistert. Die Qualität ist wirklich sehr gut. Der Schnitt ist der bewährte Xater von Farbenmix in der schmalen Variante. Die passt einfach optimal.
Also von uns aus kann's jetzt warm werden!
Davon abgesehen funktioniert es einfach gut und wenn man quasi "in Reihe" produziert, geht es auch ganz fix. Das liegt vor allem daran, dass man manchmal für das "Umrüsten" der Over- bzw. Coverlock-Maschinen fast genauso lange braucht, wie für das eigentliche Nähen. Das Nervt etwas und darum ist es gut, gleich mehrere Teile zuzuschneiden, da lohnt sich dann auch das Dranfriemeln und Justieren der Saumführung.
Also von uns aus kann's jetzt warm werden!
Mittwoch, 27. Februar 2013
Samstagsausflug in die Toskana
Da kann man noch so viel Milde walten lassen: Das Wetter ist gruselig! Nass, kalt, dunkel ... Wen wundert es da, dass man, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, eine Einladung in die Toskana annimmt? Nein, leider ist mein Blog (noch ha!) nicht so weltberühmt, dass ich zu Zwecken der Berichterstattung in ein schnuckeliges Landhäuschen auf einem ebenso schnuckeligen Hügel, umgeben von traumhaften Olivenhainen gebeten werde. Und ich gebe unumwunden zu, dass sich die Toskana in diesem speziellen Fall in Frankfurt befand - was also auch die Sache mit dem Wetter nicht wirklich gelöst hat. Trotzdem fühlten wir uns in unseren Sommerurlaub zurückversetzt, den wir vor einigen Jahren auf einem wirklich wunderhübschen Hügel in einem noch viel hübscheren Landhaus in der Nähe von Volterra verbrachten. Und einen Olivenhain gab es da selbstverständlich auch.
Ziemlich zu Beginn unserer Zeit auf dem Hügel besuchten wir die Fattoria La Vialla und deckten uns dort mit allerlei Leckereien ein, die wir dann während der gesamten Woche genüsslich verputzten. Nur ein paar gut gehütete Vorräte an Wein, Olivenöl und leckerstem Balsamico haben es mit nach Hause geschafft. (Und die Flaschen blieben glücklicherweise auch heil. (Ich will mir gar nicht erst ausmalen, was eine kaputte Flasche von dunkelstem Balsamico im Urlaubsgepäck anzurichten vermag.) Was für ein Glück, dass man all' diese feinen Dinge auch bestellen konnte, so konnten wir unser Lieblingspesto auch Zuhause weiter genießen und vom Urlaub träumen.
Wir haben uns gefreut wie die Schneekönige (haha!) als wir von "La Vialla" erfuhren, dass wir die ganzen Köstlichkeiten nun auch ganz in unserer Nähe, beschnuppern, probieren und kaufen können. Wir erhielten einen "Schlüssel" für Die Speisekammer und so dauerte unsere Reise in die Toskana diesmal nur schlappe 20 Autominuten. "Die Speisekammer" ist kein normales Ladengeschäft. Man benötigt eine Karte, mit der man zunächst die Tür öffnen kann und die auch beim Bezahlen vorgezeigt wird. Kunden erhalten die Karte offenbar automatisch, alle anderen können sie unter dem obigen Link beantragen.
Wir haben herrlich geschlemmt und geshoppt - wie man an dem vollen Bollerwagen unschwer erkennen kann ...
Und wenn das Wetter endlich wieder besser wird, habe ich noch ein superleckeres Schaumweinchen im Auge. Mädels ... der Sommer kann kommen!
Dienstag, 12. Februar 2013
Tooltime - Folge 2
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Serie: Tooltime! (An dieser Stelle stellt ihr euch bitte irgendein cooles Jingle vor ...)
Ich glaube, ich hatte es in meinem ersten Tooltime-Post schon erwähnt: Es gibt beim Nähen kaum etwas Schlimmeres als eine Schere, über die sich selbst Struwwelpeter schlapp gelacht hätte. Wenn man Glück hat, tut die Schere im hinteren Drittel noch einigermaßen ihren Dienst, auf dem Rest des Weges wird der Stoff dann einfach eingeklemmt. Und wenn es dann ganz dumm läuft, braucht man beide Hände, um die Schere wieder auseinander zu bekommen. Ich weiß das so genau, weil ich selbst eine ganze Menge dieser Exemplare hatte. Und was habe ich geflucht und geschimpft. Hat sich alles nicht gelohnt. Hätte ich mir mal eher eine vernünftige Schere gekauft, hätte ich vermutlich viel Geld gespart und vor allem meine armen Nerven geschont. (Und das böse Sch...-Wort wäre sicher deutlich weniger oft gefallen.)
Ich glaube, ich hatte es in meinem ersten Tooltime-Post schon erwähnt: Es gibt beim Nähen kaum etwas Schlimmeres als eine Schere, über die sich selbst Struwwelpeter schlapp gelacht hätte. Wenn man Glück hat, tut die Schere im hinteren Drittel noch einigermaßen ihren Dienst, auf dem Rest des Weges wird der Stoff dann einfach eingeklemmt. Und wenn es dann ganz dumm läuft, braucht man beide Hände, um die Schere wieder auseinander zu bekommen. Ich weiß das so genau, weil ich selbst eine ganze Menge dieser Exemplare hatte. Und was habe ich geflucht und geschimpft. Hat sich alles nicht gelohnt. Hätte ich mir mal eher eine vernünftige Schere gekauft, hätte ich vermutlich viel Geld gespart und vor allem meine armen Nerven geschont. (Und das böse Sch...-Wort wäre sicher deutlich weniger oft gefallen.)
Empfehlen kann ich auf alle Fälle die Scheren von Fiskars, superscharf und superleicht und einen Scherenschleifer, falls mit der Zeit doch mal der Schneid nachlässt, gibt es von dieser Firma auch, sehr praktisch, funktioniert auch sehr gut. Ich habe von Fikars eine kleine Schere für feineSchnippeleien. Ich mag sie sehr und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt absolut. Als Stoffschere und zum Zuschneiden benutze ich aber am allerliebsten diese hier:
Sie ist relativ schwer aber ich mag das. Sie liegt gut in der Hand und ist superscharf. Die Schere ist von der Firma "Gingher". Diese Scheren gibt es komplett - ganz klassisch - in Silber, oder als limitierte Editionen mit gemustertem Griff. Ich gebe zu, eine solche Schere ist schon eine kleine Investition. Das Klassik-Modell kostet so um die vierzig Euro. Wenn ich mir allerdings überlege, wieviele Zehn-Euro-Scheren in der Zeit schon auf dem Müll gelandet wären, seit ich sie besitze, ist sie ihr Geld mehr als wert. Sie ist robust und lässt sich problemlos schleifen. Sie surrt förmlich durch den Stoff und auch dicke oder elastische Stoffe sind gar kein Problem. Es macht Spaß mit ihr zu arbeiten und das genau, zeichnet doch gutes Handwerkszeug aus. Wer sich also in letzter Zeit über eine widerborstige Stoffschere grün und blau geärgert hat, der kann ja vielleicht mal ganz lieb beim Osterhasen anfragen.
Unter anderem bekommt ihr die Scheren von Gingher bei Quiltzauberei.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Talentfrei schön
Ich bin ja eigentlich immer dafür, dass man auch Sachen macht, die man eigentlich nicht kann. Zumindest sollte man sie ausprobieren, wenn man sie denn gerne können würde. Und tief in mir drin glaube ich auch, dass man fast alles können kann, wenn man wirklich will und hartnäckig ist. Letzteres fehlt mir vermutlich in diesem speziellen Fall. Ich würde nämlich wirklich gerne malen und zeichnen können, habe aber nicht die Geduld lange zu üben und es immer wieder zu versuchen. Wenn ich etwas nicht relativ schnell einigermaßen gut kann, werde ich rasch unzufrieden und ungeduldig mit mir selbst und behaupte dann (zumindest innerlich) gerne genau das, was mich bei meinen Mitmenschen regelmäßig zur Weißglut bringt: "Ich kann das nicht!" "Ich habe dazu kein Talent." "Ich habe zwei linke Hände." ...
Ich könnte jetzt Romane dazu verfassen, was ich eigentlich von solchen Äußerungen halte, aber der Beitrag würde elend lang werden. Vielleicht ist das mal ein Thema für einen anderen Artikel. Jedenfalls erwische ich mich in Frustmomenten ab und an selbst dabei, wie ich so etwas denke.
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit werden meine Werke also nicht eines Tages im Louvre hängen. Shit happens! Ich finde jedenfalls das Kindergartenpausenbrot meines Sohnes ist ein nahezu adäquater Ersatz für solcherlei Ehre. Und hey! Wer weiß schon, wie ein Leonardo da Vinci auf einem eingepackten Käsebrot ausgesehen hätte?
Und dann sag bitte noch mal jemand, dass sei brotlose Kunst! ;)
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